Falknerei Eulenhof
Sie werden die Federn spüren.........

Hier ein kleiner Teil unsere Berichte in den Medien 2014.

info: Eulen in die Stadt getragen

                                    

08.10.2014, 03:30 Uhr

 
                   


Noch   ein Grund, warum es sich lohnt, dem Erntedankmarkt am  kommenden   Sonntag einen Besuch abzustatten: Die Falknerei Eulenhof aus  dem   Sauerland lässt die Besucher Eulen, Falken & Co. hautnah  erleben.   „Eulen haben eine besondere Faszination, sie sehen uns bis in  die   Seele“, sagt Tatjana Kosfeld vom Eulenhof.

  

Fantasievolle Namen   wie Tinkabell, Urmel, Snoopy und Pitiplatsch hat  sie ihren Schützlingen   gegeben. Während der Schau wird sie nicht nur  zeigen, wie majestätisch  sich die Tiere in der Luft bewegen, sie weiß  auch viel Wissenswertes  zu berichten.

  

Die Vorführungen finden von 14 Uhr an vor der  Taunus-Sparkasse am  Kurhaus statt. Anschließend dürfen die Tiere unter  Aufsicht der  Falknerin sogar gestreichelt werden. red


 Bläser-Nachwuchs im HR Harsewinkel (GT)  

Ein Tag mit Greifvögeln

       

21   Kinder und Jugendliche aus der Nachwuchsgruppe des    Jagdhornbläserkorps Hegering Harsewinkel hatten ein besonderes    Erlebnis. Statt des jährlichen Ausfluges hatte die Leiterin, Birte    Lütke- Bornefeld, die Briloner Falknerei Eulenhof eingeladen.


                   
               

Die   Falknerinnen Tatjana Schmücker und Britta Knut erschienen mit  Eulen wie dem Milch-Uhu, Sibirischen Uhu, Virginia-Uhu, Waldkauz und    Schleiereule, aber auch einem Wüstenbussard und einem imposanten    Kordilleren-Adler.

 

Beeindruckend waren Flugvorführungen   eines Wüstenbussards und eines  Uhus, einige der Tiere durften sogar gestreichelt werden. Fast alle  trugen den Wüstenbussard Luna auf dem Arm, ganz Mutige sogar den  Kordilleren-Adler.

 

Zwischenzeitig   wurde gegrillt und als RWJ VOR ORT es zum Schluss noch  von den Eltern   gebackenen leckeren Kuchen gab, waren sich alle einig,  dass dieser Tag  als unvergessliches Erlebnis noch lang in Erinnerung  bleiben wird.

 

Im   Jagdhornbläserkorps Hegering Harsewinkel werden das ganze Jahr  über   Nachwuchsbläser ausgebildet. Kinder (ab 8 Jahren), Jugendliche  und   auch Er- wachsene mit Interesse am Jagdhornblasen können sich bei    Birte Lütke-Bornefeld (Tel. 0 52 47/40 86 90) melden. Der Unterricht    ist kostenfrei und bei Bedarf werden in der Anfangszeit Jagdhörner zur   Verfügung gestellt.

 

Gerade auch solche Veranstaltungen  sind wichtig, um die Jugend- und  Nachwuchsarbeit der   Jagdhornbläsergruppen abwechslungsreicher und  interessanter zu   gestalten.

 
 

Ein Uhu ganz nah

         11 Bilder

   3
  Hm...

      Bei der Schau der Falknerei Eulenhof beim Kartoffelfest in Brilon hatte  es mir der wunderschöne Uhu am meisten angetan. Zwischen den    Darbietungen saßen die Vögel unter einem großen Baum und die Besucher    hatten Gelegenheit, sich die Tiere mal aus der Nähe und ganz in Ruhe    anzuschauen. Dabei sind meine Fotos entstanden.

Hier der Bericht zur Flugschau der Falknerei Eulenhof
http://www.myheimat.de/korbach/freizeit/falknerei-...   

Das Mittelalter lebt – zu Randingen anno 2014

Brunhilde Arnold, vom 08.09.2014 10:00 Uhr
                  Wer hat schon Angst vor ein bisschen Feuer? Die mutigen Ritter und ihre Pferde jedenfalls nicht.Foto: factum/Weise

     
    




    

Renningen   - Gerade kommen sie vom Kampfplatz, die beiden zehn und  elfjährigen   Buben. Sie haben mit selbst gebauten hölzernen Schilden und  Schwertern eifrig ihre Kräfte gemessen. „Das macht Spaß“, sagen sie.  „Aber   eigentlich sind wir Römer, das gefällt uns besser“, betonen die  jungen Renninger. Tausende anderer Besucher sehen das anders. Sie  tauchen ein   in die Welt des Mittelalters, schauen bei Ritterturnieren  zu, lauschen  Musik abseits von Techno-Beat und trinken Dragon-Wein,  einen alkoholhaltigen Rebensaft, der mit Rosenwasser, Ingwer und  Weihrauch   angereichert wurde.

  

Die Freyen Rittersleut zu Randingen, ein   Verein mit 58 Mitgliedern,  hatten bereits zum siebten Mal zum   Mittelalter-Spektakel eingeladen.  „Wir brauchen rund ein Jahr für die   ganzen Vorbereitungen“, sagt Verena  Weidmann-Reisser, bei der alle   organisatorischen Fäden zusammenlaufen.  Zusammen mit ihrem Mann, dem   Vereinsvorsitzenden Andreas Reisser, ist  die Konrektorin der   Malmsheimer Grundschule während des Festes mit  Headset und Funkgerät   unter dem üppigen Gewand ständig auf dem Gelände  unterwegs. Die Flächen   rund um das Renninger Schulzentrum wurden mit  Zelten, Marktständen und  Turnierplatz flugs in ein Mittelalter-Dorf  verwandelt. Dort machen   sich die Besucher – im vergangenen Jahr waren es  12 000 und angesichts  des guten Wetters dürften es dieses Jahr nicht  weniger sein – auf eine  Zeitreise.

  

Gleich hinter dem Eingang gibt es das bei vielen  Kleinen begehrteste  Utensil zu kaufen – ein Holzschwert. Aber auch  Schilde, Helme oder  Kopfreifen halten die Händler bereit. An 68 Ständen  wird vieles  angeboten: Fantasievoll gestalteter Feenschmuck, Met in  Variationen von  Elfenzauber bis Wikingerblut, geflochtene Körbe,  Gewänder aus Leinen,  schwere Schwerter aus Metall, Lederwaren. Beim  Schmied dürfen auch  kleine Jungs schon mal kräftig auf das heiße Eisen  schlagen, der Seiler  zeigt, wie er Taue und Stricke herstellt und beim  Steinmetz üben sich  die Kinder im Umgang mit dem Meißel.

  

Selbst  als die prächtig gewandeten Vertreter des Ente Palio unter den  Klängen  ihrer Trommler auf den Turnierplatz einmarschieren, klopfen die   Kleinen eifrig weiter. Die Italiener in ihren edlen Gewändern – die   Damen bevorzugt in Samt und Seide – die Musiker und Fahnenschwinger   farbenfroh, zeigen ihr buntes Programm, das mehr als eine Stunde dauert.   Während noch der gemeinsame Ritter der beiden Vereine aus Occhiobello   und Renningen, Davis Colombi, mit der Armbrust Wilhelm Tell spielt,  wird  nebenan Stefan Kosfeld leicht nervös. Der Falkner vom Eulenhof aus   Marsberg im Sauerland zeigt in einer Show, was seine acht gefiederten   Begleiter können.

  

Währenddessen machen sich die Ritter der  schwarzen Lanze  einsatzbereit. Sie hoffen noch auf etwas Tageslicht für  ihr  spektakuläres Turnier. Hartmann von Brandenburg alias Rolf Lerch  aus  Senden an der Iller bei Ulm vertritt die Interessengemeinschaft der   Pferdeliebhaber, die sich schon seit 15 Jahren mit dem Mittelalter   beschäftigt und mit ihrer Reitkunst bei Veranstaltungen auftritt. „Wir   sind das fünfte Mal hier dabei“, sagt der edle Ritter, noch ganz   entspannt vor seinem gemütlich ausgestatteten Zelt sitzend. „Das hier   ist eines der schönsten Turniere, zu denen wir gehen“, betont er.

  

Die  ganze Anlage, der Reitplatz – alles sei sauber und super  hergerichtet.  „Das ist auch wichtig für unsere Pferde“, so Rolf Lerch.  Sechs  Westernpferde tragen ihre Reiter respektive Ritter durch das  Turnier.  „Auf unsere Pferde passen wir gut auf, das ist unser erstes  Gebot“,  betont er und fügt hinzu: „Wir selbst haben schon immer wieder  mal  blaue Flecken nach solchen Turnieren.“ Aber etwas Gravierendes sei  noch  nie passiert.

  

Das wird auch an diesem Abend so sein.  Spätestens, als das Signal zum   Turnier kommt, lassen die Kinder beim  Steinmetz nebenan den Meißel   fallen und sausen an den Ort des  kämpferischen Geschehens. Die Ritter   messen sich miteinander, da geht  schon mal eine Lanze krachend zu Bruch   und ein Reiter stürzt vom Pferd.  Doch niemand kommt zu Schaden und die  Pferde tänzeln zum Erstaunen der  Zuschauer durch das Feuerband. Als es  schon stockdunkel ist und der  Mond glänzend auf die Szenerie   herabschaut, wird der edle Hartmut von  Brandenburg Sieger des Turniers.   Kurz darauf stehen die Pferde wieder  in ihrer Unterkunft, versorgt mit  Futter und Wasser.

  

Die  beeindruckende Feuershow, deren Höhepunkt ein üppiger Funkenregen  ist,  beendet das Spektakel noch lange nicht. Bei den Händlern wird noch   geschaut und gefeilscht, vor den Zelten sitzen Menschen und genießen   das Lagerleben. Die Freyen Rittersleut gewähren einen Einblick in ihre   Schlafgemächer. „Wir haben uns in Burgen umgeschaut, wie das früher   aussah und möglichst originalgetreu nachgebaut,“ sagt Andreas Reisser.

  

Obwohl  die Betten bequem aussehen, denkt an diesem Abend wohl noch  niemand  ans Schlafen und lange sind die Trommeln durch die Nacht zu  hören.


Tatjana   Schmücker und Stefan Kosfeld vom Team der Falknerei Eulenhof  werden   mit 6 Greifvögeln eine tolles Programm darbieten. Vor allen  Dingen für die Kinder wird es spannend werden. Sie können     die Greifvögel   hautnah erleben und -mit etwas Glück- bei den  Vorführungen mitwirken.

     

Drei mal werden die Vögel fliegen und uns ihre Künste zeigen. Falknerei hautnah

     

www.falknerei-eulenhof.de



Tafel lockte Tausende auf die Kreisstraße


  Ritter lagerten zum ersten Mal beim Stadtfest in Selm. (Foto: Magalski)

     

Sonntag   war Tafel-Tag beim Stadtfest in Selm: Tausende Besucher  schlenderten seit dem Morgen über die gesperrte Kreisstraße, erforschten  die   Angebote der Stände und am Bürgerhaus feierte das Blasorchester    Geburtstag. Langeweile hatte keine Chance.

Die Stadtwerke    zeigten alte und moderne Müllautos, Opel-Club, Tierschutz und Angler    stellten sich vor und für den Hunger hatte die Meile von frischen    Erdbeeren bis zu Töttchen, einer münsterländischen Spezialität, eine    Menge im Angebot.  Premiere feierten beim Tafel-Sonntag die Ritter,    Römer und Münsterländer. Am Ende der Bummelmeile schlugen sie auf einer   Wiese ihr Lager auf und zeigten interessante Dinge aus alten Zeiten.   Welche Ausrüstung trug ein römischer Soldat? Wie geht die Jagd mit Pfeil   und Bogen? Was kam bei Rittern auf den Tisch? Die Antwort auf diese   Fragen gab's prompt, teilweise mit leckeren Kostproben. Die Falknerei   Eulenhof präsentierte Greifvögel aus nächster Nähe. Der gute Zweck stand   bei vielen Ständen im Vordergrund. Die Kinder- und Jugendförderung  Selm  verkaufte zum Beispiel Getränke für eine besondere Idee. Nachdem  der  Verein dem Jugendzentrum Sunshine schon eine neue Lichtanlage  ermöglicht  hatte, geht es nun um eine Förderung für die Skateranlage.  Am  Bürgerhaus feierte das Blasorchester Selm am Sonntag das Jubiläum.  Vor  25 Jahren nahmen Musiker zum ersten Mal ihre Instrumente in die  Hand,  geblieben ist bis heute die Spielfreude. Gäste von anderen  Orchestern  und Chören machten die Geburtstags-Feier zum einem  besonderen Erlebnis.

    

6. Mengeder Gaudium begeisterte mit Dorf-Idylle und ritterliche Handwerks- und Kampfeskunst

       


  Die   Show des sibirischen Uhus, die die Falknerei Eulenhof Brilon  Tatjana Schmuecker im Volksgarten bot,  war eine der Attraktionen des    Mittelalter-Spektakels. (Schütze)

     

Ein Hauch von   Mittelalter wehte vier Tage lang durch den Mengeder  Volksgarten. Über   600 Gaukler, Hofdamen, Musiker, Ritter und Handwerker  sorgten beim 6.    Mengeder Gaudium für ein einzigartiges Spektakulum.  Schauen, staunen, aber auch mitmachen: So hieß die Devise.

Mit  glänzenden   Augen und voller Tatendrang begeisterten sich besonders die  kleinen   Mittelalter-Fans für das Gaudium. Denn für sie wurden besonders  viele   Attraktionen geboten. Filzen, einen Holzpropeller bauen, ein    Kinder-Ritterturnier, Töpfern oder Armbrustschießen: Wer alles    ausprobieren wollte, mussten schon an mehreren Tagen in den Volkgarten   kommen.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten insgesamt    sieben Musikgruppen, die an verschiedenen Orten im Park auf ihren alten   Instrumenten alte Weisen präsentierten. Besonders spektakulär waren wie   jedes Jahr die Schwertkämpfe, die in der eigens aufgestellten   Kampfarena  ausgetragen wurden. In voller Montur, mit Kettenhemd und   schwerer  Rüstung, begeisterten die Ritter das zahlreiche Publikum.   Verletzte? Zum  Glück, keine! Doch was darf auf einem richtigen   Mittelalterfest nicht  fehlen? Genau, die kulinarischen Köstlichkeiten   vergangener Zeiten. Und  so genossen Groß und Klein Beerenwein, Bret,   Fleisch am Spieß,  Flammkuchen und Brot aus dem Holzofen.

   

Falknerei Eulenhof beim Kartoffelfest im Kurpark Reinhardshausen

              


  Ein junger Waldkauz

     Bad Wildungen:    Reinhardshausen | Am vergangenen Wochenender fand wieder das    traditionelle Kartoffelfest im Kurpark Bad Wildungen Reinhardshausen    statt. Neben vielfältigem Markttreiben, Attraktionen für Kinder,    allerlei Kulinarischem rund um die tolle Knolle gab es auch Musik und    Auftritte der Falknerei Eulenhof aus Brilon. Falkner Stefan Kosfeld    hatte außer dem Uhu Igor auch noch einen Amerikanischen Bussard und    einen Falkland Karakara mitgebracht. Als Überraschung für die Zuschauer   wurden auch noch ein junger Waldkauz und eine Schleiereule gezeigt.    Neben allerlei Wissenswerten über seine gefiederten Schützlinge erfuhr   der Zuschauer auch, daß der Falkland Karakara einer der gelehrigsten    Wesen in der Vogelwelt ist. Bei allerlei Spielchen mit dem großen Greif   wurde das offensichtlich. Am schönsten und beeindruckensten fand ich   persönlich den Uhu, besonders mit ausgebreiteten Schwingen ein    wunderschönes und imposantes Tier. Und erst der Blick!

Hier noch ein paar Fotos vom Uhu:
http://www.myheimat.de/korbach/natur/ein-uhu-ganz-...            W Hier  stelle ich Ihnen einige ausgewählte Beiträge in den Medien vor.
  2014   Die Meilerwoche bei  Facebook

Hier klicken

    Potthucke und Spanish Fricco, Köhlerbier und Rambazotti Giershagener Meilerwoche bietet für jeden etwas   Unter dem Motto „Wir brennen für Giershagen“ startet am Vatertag (29.   Mai) an der Freizeitanlage Grube Reinhard an der Diemel die Giershagener   Meilerwoche.  Köhler Karl Josef Tielke, der Vorsitzende des   Europäischen Köhlervereins, wird zusammen mit den Ehrengästen den Meiler   anzünden, während  das erste Fass mit dunklem Köhlerbier der   Westheimer  Brauerei angezapft wird. Über den Stand der Vorbereitungen, die zurzeit auf Hochtouren laufen,  berichteten jetzt die   Verantwortlichen in der Jahresversammlung des  Fördervereins "Unser   Giershagen". Ein umfangreiches Programm    erwartet die Besucher. Nicht nur für die Väter ist ein Tag reserviert,   es gibt auch einen Kindertag mit Entenrennen auf der Diemel und   Mitmachzirkus Rambazotti, einen Jugendtag mit sportlichen Wettkämpfen   und "Tanzsport" am Abend, einen Seniorentag und einen Sängertag. Tobias   Götte, der für die Veranstaltungsplanung verantwortlich ist, hat  weitere  Thementage eingeplant. Am Tag des Waldes und des Wildes  (Jägertag)  finden neben Feldgottesdienst und Jägerfrühschoppen auch  Flugshows der  Falknerei Eulenhof statt. Am Heimattag gibt es einen  Heimatabend mit  Bildern, Geschichten und Liedern aus der Heimat.  Historische Tage sind  die Pfingsttage. Altes Handwerk, alte Musik mit  Minnes&¨ngern,  Spielleuten, Drehorgel und Scheunenmusikanten, die  Volkstanzgruppe  Leitmar und eine Oldtimershow mit Nutzfahrzeugen des  Oldtimerclubs  Westheim werden auf dem Meilerplatz zu hören und zu sehen  sein. Auch an den anderen Tagen wird musikalisch einiges geboten. Der   Musikverein Giershagen hat einen großen Anteil daran mit großem   Orchester und einzelnen Gruppen wie Jugendorchester, Egerländer und der   Live-Band „Good Vibrations“. An der Programmgestaltung beteiligen sich   auch die Sauerländer Oldies, das Akkordeonorchester „Tanzende Finger“,   Kolping-Singkreis, Gesangvereine, die Origuinal Straßenmusikanten und   Gitarren- und Akkordeonspieler, die abends für gute Stimmung am   Lagerfeuer sorgen werden. Passend zum Programm haben Willi Agel, Frank  Jütte und ihr Team die Speisekarte    zusammengestellt. Täglich gibt es frische Köhlersteaks und Meilerwurst   mit pikanten Saucen von Schwenkgrill. Vor Ort wird in einem mobilen  Ofen  frisches Brot gebacken, unter anderem Malzbrot Stolberg und   Wildkräuterbrot. Jeden Tag gibt es dazu ein programmorientiertes   spezielles Angebot. Da erleben traditionelle Sauerlandgerichte, wie   Blindhuhn, Schlabberkappes Köhlerart, Potthucke und Spanisch Fricco,   eine Renaissance. Aber auch neue Kreationen wie Upsprunger Biersuppe   oder Giershagener Senfsuppe hat das Küchenteam entwickelt und   vorgekostet. Am Kindertag gibt es Chickenburger mit Pommes und am   Jugendtag Hot Banditos und Spareribs aus dem Smoker. Zentrales Thema der  Meilerwoche ist natürlich das traditionelle   Köhlerhandwerk. Das Team  "Holz + Feuer" unter Leitung von Ludger Winzer,  Willi Raffenberg und  Reinhard Nolte hat das Holz für den Meiler  vorbereitet und den  Platzaufbau bis ins Detail geplant. Fragen der  Sicherheit und  Verkehrsführung hat Lorenz Knust mit den zuständigen  Behörden  abgestimmt. Wochentags ist für die Vormittage ein Informationsprogramm  für  Kindergärten, Schulen und Gruppen geplant. Dafür ist eine Anmeldung  und  Terminabsprache unter   info@bergbauspuren.de    erforderlich. Mit geführten Wanderungen und Vorführungen am Meiler    werden die Zusammenhänge zwischen Bergbau und Köhlerei aufgezeigt.    Köhler Karl Josef Tielke freut sich schon darauf, Kinder und Jugendliche    mit dem alten Köhlerhandwerk vertraut zu machen. Am Pfingstsamstag    beginnt die Meilerernte und der Verkauf  der hochwertigen    Buchenholzkohle. Mit der ersten Kohle soll dann ein Erzschmelzversuch in    einem selbstgebauten Rennofen durchgeführt werden. Der Vorsitzende des  Fördervereins, Theo Schröder, bedankte sich bei  allen Helfern für ihren schon jetzt vorbildlichen Einsatz und ihr  Engagement. Zum   Gelingen dieses interessanten, aber auch aufwändigen  Projektes sei die Unterstützung durch die Dorfgemeinschaft nötig. Viele  freiwillige   Helfer haben ihre Mitwirkung zugesagt, weitere sind  willkommen. Nähere Informationen gibt es unter www.meilerwoche.com und Facebook.  Altes Handwerk lebt wieder auf Förderverein gewinnt mit Karl Josef Tielke qualifizierten Köhler      Die Köhlerei war ein wichtiger Faktor im Zusammenwirken von    Eisenerzgruben und Schmelzhütten. Als um 1800 im Bereich Marsberg alle   Wälder abgeholzt waren und keine Holzkohle mehr verfügbar war, mussten   nicht nur die Hütten sondern auch die Bergwerke, die die Schmelzhütten    mit Erz belieferten, ihren Betrieb einstellen. Um auf diese    Zusammenhänge hinzuweisen, plant der Förderverein "Unser Giershagen" im   nächsten Jahr die Durchführung einer Meilerwoche. Von Vatertag bis    Pfingstmontag soll unter Leitung eines professionellen Köhlers im    Diemeltal ein Meiler abgebrannt werden. Dem Förderverein ist es    gelungen, f&¨r diese Aufgabe den neuen Vorsitzenden des Europäischen    Köhlervereins Karl-Josef Tielke aus Borchen zu gewinnen.

Karl Josef Tielke, Präsident des Europäischen Köhlervereins

  Die Vorbereitungen für diese Veranstaltung laufen auf vollen Touren.   Die Giershagener Vereine haben ihre Mitwirkung zugesagt. Für die    technische Abwicklung ist die Arbeitsgruppe "Holz und Feuer", bestehend   aus knapp 30 engagierten Helfern, zuständig. Unter Leitung von Ludger   Winzer, Willi Raffenberg und Reinhard Nolte werden sie sich um    Holzeinschlag, Aufbau des Meilers, Bewachung des Meilers und    Installation der Infrastruktur auf dem Veranstaltungsplatz kümmern. Das Rahmenprogramm soll unterteilt werden in ein Informations- und    Unterhaltungsprogramm. Mit geführten Wanderungen, Vorträgen und    Vorführungen am Meiler sollen die Zusammenhänge von Bergbau und    K&¨hlerei, sowie die Prozesse der Holzverkohlung einem    interessierten Publikum vermittelt werden. Adressaten sind insbesondere   auch Kindergärten und Schulen. Das Unterhaltungsprogramm soll unter   Mitwirkung der örtlichen Vereine  realisiert werden. Der Karnevalsverein   übernimmt unter Leitung von Willi  Agel die Organisation des Caterings   (Speisen und Getränke). Tobias  Götte (Musikverein) und Lorenz Knust   (Schützenverein) haben die  Organisation der Veranstaltungen übernommen.   Ein vorläufiger Entwurf für  das Rahmenprogramm liegt inzwischen vor. Das Angebot reicht von  Gottesdienst über Frühschoppen, musikalische   Veranstaltungen, Live-  Konzerte, Heimatabende, Lagerfeuerrunden und   Wanderungen bis hin zu  einer Oldtimerparade und einer Lightshow einer   Feuerwehr. Im Rahmen der  Veranstaltung werden auch alte   Handwerkstechniken vorgeführt, unter  anderem eine Feldschmiede, eine   Seilerei, eine Färberei, eine Bäckerei  und alte Sägeverfahren. Es soll auch ein Schmelzversuch mit einem  mittelalterlichen Rennofen   durchgeführt werden. Alle Beteiligten sind hochmotiviert, den Gästen im nächsten Jahr eine  interessante und unterhaltsame Veranstaltungswoche zu bieten.

Schaumeiler am Meilerplatz im Heimberg

¨Warburg
Das Lebensgefühl vergangener Zeiten
Honigwein, Holzschwerter und humorige Gaukler: Spaß und gute Laune beim Mittelalterspektakel
VON CARMEN PFÖRTNER
 

             

                          160 Zentimeter
          



                Warburg.   Der Ausspruch "Ergo  bibamus" ward oft gehört am vergangenen Wochenende  in Warburg. "Lasset  uns trinken", so die Übersetzung aus dem  Lateinischen. Doch das 14.  Mittelalterspektakel hatte noch mehr zu   bieten als Gerstenbräu, Met und  Kirschbier.

Pech zum Beispiel  – und damit ist weder die teerartige Flüssigkeit, noch  das Gegenteil  von Glück gemeint. Pech ist eine Likörspezialität aus dem   Bergischen  Land. Michael Karl Martin Graf von Berg, der sich selbst als   Highlander  bezeichnet, ist zum vierten Mal beim Mittelaltermarkt in der  Warburger  Innenstadt dabei.

   









Klicken Sie auf ein Foto, um die Fotostrecke zu starten (48 Fotos).


 



Denn   nicht nur er findet die Atmosphäre, die beim traditionellen  Spektakel   rund um den Neustädter Marktplatz herrscht, immer wieder   erlebenswert.  Viele Schaulustige machen sich auch in diesem Jahr wieder   auf den Weg,  um mit Orks, Feen, Rittern und Mägden zu feiern und in   mittelalterlicher Sprache zu lamentieren. "Bis man die Sprache richtig   beherrscht, dauert es schon einige Jahre", sagt der Lord, der mit der   Gruppe LuxArtras aus Diemelstadt nach Warburg gekommen ist.


  "Die Menschen sind offen, das Miteinander ist toll, man spürt die    Lebenslust", sagt Karola Schäfer aus Bielefeld. Mit Melanie Oehle ist    sie das erste Mal beim Mittelalterspektakel in Warburg – seit langem ist    sie aber schon großer Freund des mittelalterlichen Spaßes, zu dem sie    normalerweise auch in passendem Gewand erscheint.
Traditionell in   farbenfroher Lumpentracht ist natürlich wieder der  Gaukler Tumalon   unterwegs und erheitert die Gäste mit Jonglage.

Während der   neunjährige Marvin von den Orks Urrak, Snikkit und Golum  Grip verfolgt wird, kämpfen Markus (10) und Jan-Michael (9) mit kleinen    Holzschwertern um ihre Ehre. Der Wahrsager El Fantadu ließt die Karten,   der Bogen- und Pfeilbauer Henning Schrader schleift einen Jugendbogen   und am Stand von Birgit und Harald Braun gibt’s von Beduftungen für die   Adelsfrauen bis zu Rüstungen für werdende Ritter alles für die    mittelalterliche Ausstattung.

In die Herzen und Beine der   Warburger spielt sich die heimische  Musikgruppe Unvermeydbar, die mit   flotten Dudelsackklängen "eine tolle  Mischung aus Althergebrachtem und eigenem Charme" auf den Marktplatz  bringen, wie Iris Reddig aus   Paderborn findet. Die Falkenshow von  Tatjana und Stefan Kosfeld   begeistert nicht nur junge Besucher.

Höhepunkt für viele   Mittelalter-Fans sind sicherlich die Feuershows von  Tumalon und Kasper in nächtlicher Atmosphäre der historischen  Hansestadt, bevor sich Orks,  Ritter und Wahrsager gute Nacht sagen.¨

   

Ritter erobern Warburg

  Tausenden haben am Wochenende bei gutem Wetter das Mittelalterspektakel   in Warburg besucht. Die schönsten Bilder unserer Redakteure Marius  Thöne  und Alice Koch sehen Sie in dieser Bildegalerie.  

             13.04.2014  16:04