Falknerei Eulenhof

Sie werden die Federn spüren.........

Hier ein kleiner Teil unser Berichte in den Medien 2016!


                Mo., 18.04.2016                                    

            16. Mittelalter-Spektakel lockt tausende Besucher nach Warburg              Zeitreise mit Dudelsack und Mäuseroulette                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            Stefan Kosfeld von der Falknerei Eulenhof aus Marsberg begeisterte mit seinem Sibirischen Uhu Kari zahlreiche Besucher. Es war am Sonntag nur einer der Höhepunkte, die bei bestem Wetter tausende Menschen zum Mittelalter-Spektakel lockten.                                                                                                            Foto: Christian Geschke                                                              

                                
                                      Von Christian Geschke     
                        

Warburg (WB). Eine ganz besondere Zeitreise haben tausende Besucher am Wochenende bei der 16. Auflage des Mittelalter-Spektakels rund um den Warburger Neustadtmarktplatz erlebt.

     
                                                                                                                

Für die passende mittelalterliche Atmosphäre sorgten während des zweitägigen Spektakels wieder einmal zahlreiche Gaukler, Marktleute, Burgfräuleins und natürlich die Bands, die quasi rund um die Uhr auf der Bühne standen. In originalgetreuen Kostümen nahmen aber auch die Schausteller die zahlreichen Zuschauer auf märchenhafte Weise mit auf diese ganz besondere Zeitreise.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               
                                                                  

Die Freunde Dennis Marx (von links), Daniel Schlieker, Anna-Lina Maienhöfer und Malena Tepe kamen als Ritter verkleidet nach Warburg. Foto: Christian Geschke

                                    
    
    
    

Vor allem am Samstag hatte die Veranstaltung zunächst jedoch etwas mit dem Wetter zu kämpfen. Einigen sonnigen Abschnitten folgten immer wieder Wind und Regen, sodass von vielen Besuchern zunächst mal ein wettersicherer Unterstand aufgesucht wurde. Dass viele dann trotzdem rund um den Neustadtmarktplatz verweilten, hatten die Veranstalter vor allem den Musikern von »Unvermeydbar« und »Zwiebelgeschmack« zu verdanken, die sich die Seele aus dem Leib spielten und für tolle Stimmung in der Warburger Innenstadt sorgten.

Doch auch die 40 Stände und Buden, an denen alte Handwerke vorgestellt wurden, waren wie in den Vorjahren Publikumsmagneten. Neben Lederwaren, Fellen und Holzspielzeugen gab es die komplette Ausstattung für jeden Mittelalter-Fan, der am Wochenende wegen dem Spektakel in die Hansestadt gekommen war.

Am Sonntag lockten dann vor allem die Greifvogelshows von Stefan und Tatjana Kosfeld, die die Jagdkünste ihrer Vögel – unter anderem einem sibirischen Uhu – eindrucksvoll zur Schau stellten, viele Besucher an. Mit einem Kulturprogramm bis spät in den Abend begeisterten schließlich Musikanten und Feuerspucker das Publikum und sorgten mit einer spektakulären Show für einen gelungenen Ausklang des 16. Warburger Mittelalterspektakels.



   

    AWO Familienwandertag bei strahlendem Sonnenschein   

                 25. Mai 2016       Hans-Dieter Josef Lange       
          



Brilon-Totallokal: Familienwandertag – AWO Kindergarten Lummerland

brilon-totallokal: Bei strahlendem Sonnenschein und mit Picknickdecke, Wanderstock und guter Laune ausgestattet, trafen sich am Samstag, den 21.05.2016 die Kinder und deren Familien zum gemeinsamen Wandern. Diesmal wurde der neu gestaltetet Feepfad, mit seinen sehr einladenden Stationen, erkundet.

Es gab viel zu entdecken und auszuprobieren. Die Falknerei „Eulenhof“ begeisterte am Ende des Pfades mit einer Flugshow ihrer Greifvögel. Der sibirische Uhu Jakari durfte sogar gestreichelt werden. Damit das ganze einen runden Abschluss bekam, war auch die „Rollende Waldschule“ vor Ort. So nah kommt man selten Reh, Fuchs, Wildschwein und Co.

Die Kinder des Kindergartens sorgten vor ab für die Bewirtung. So wurden zahlreiche Dips, verschiedene Waldtierkuchen und kleine Leckerein vorbereitet. Wir danken der Waldpädagogin Frau Kirsten Romberg für ihre Unterstützung und freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Text und Bild: Steffi Simon, (Einrichtungsleitung) AWO Kindergarten und Familienzentrum Lummerland

   

Bericht : brilon-totallokal.de - Ihr Nachrichtenmagazin aus Brilon



Hoch hinaus: Falknerei Eulenhof präsentiert Greifvögel auf dem Abenteuerspielplatz


         

    

Über ein weiteres Highlight konnten sich die Kids jetzt auf dem Abenteuerspielplatz am Kalkheck freuen: Tatjana und Stefan Kosfeld von der Falknerei Eulenhof präsentierten Greifvögel und Eulen in einer kleinen Show und erzählten den jungen Zuschauerinnen und Zuschauern Interessantes und Wissenswertes zu den stolzen Tieren.

 

Nachdem sich Bussard-Dame Luna ihr Publikum erst einmal aus sicherer Entfernung aus dem Baum über den Köpfen der Kids anschaute, konnte sie wenig später doch nicht widerstehen und setzt zum Sturzflug an: Stefan Kosfeld hatte eine Kaninchenattrappe mit einer kleinen Belohnung dabei und lockte Luna damit auf die Wiese vor die Augen der neugierigen Zuschauerinnen und Zuschauer. „Greifvögel wie diese Bussard-Dame hier bewegen sich nur, wenn sie auch etwas dafür bekommen“, erklärt Kosfeld, denn: „Jede Bewegung kostet viel Energie!“

 

Neben dem Bussard hatten Tatjana und Stefan Kosfeld dem begeisterten Publikum auch eine Schleiereule, eine Weißgesichtseule und einen Virginia-Uhu mitgebracht. Neugierig stellten die Kids zahlreiche Fragen zu Alter, Schnelligkeit und Vorkommen der Tiere. Dann staunten sie nicht schlecht, als die Falknerin den großen Sibirischen Uhu präsentierte. „Der Sibirische Uhu kann eine Flügelspannweite von 1,80 Metern erreichen“, weiß Tatjana Kosfeld und demonstriert es dem jungen Publikum, indem sie den Uhu die gewaltigen Flügel ausbreiten lässt. Am Ende der Show durften die Kids den Uhu dann streicheln und das weiche Federkleid des Vogels fühlen.

 

Mehr Fotos vom Abenteuerspielplatz haben wir > hier < in einer Bildergalerie, die fortlaufend gefüllt wird, zusammengestellt.

 



Fritzlar

        

Kaiserfest Fritzlar mit großen Mittelaltermarkt

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    Galerie (3)                       

                         

19.-21.08.2016
(19.08.: 13-23 Uhr, 20.08.: 11-23 Uhr, 21.08.: 12-19 Uhr)

Innenstadt Fritzlar
(Allee, Grauer Turm, Schilderer Straße, Zwischen den Krämen, Marktplatz)

Eintritt frei

Wenn man die Möglichkeit bekäme, eine Zeitreise in die Vergangenheit zu machen, würden sehr viele Menschen das Mittelalter bereisen, ergab eine Umfrage in Deutschland. Eine solche Zeitreise ist am dritten August-Wochenende in Fritzlar möglich: vom 19. bis 21. August verwandeln Gaukler und Spielleute, historische Handwerker und Händler sowie Tavernen, Essensstände und Lagergruppen das moderne Fritzlar für drei Tage in das mittelalterliche Friedeslar. Der vom Stadtmarketing Fritzlar e.V. veranstaltete Mittelaltermarkt mit über 80 Ständen und Attraktionen verläuft von der Grünanlage der Allee über den Grauen Turm durch die Schilderer Straße am Rathaus vorbei auf den Marktplatz. Der Eintritt ist an allen drei Tagen frei. Der Sonntag wird von einem verkaufsoffenen Sonntag begleitet.

Kaiser Heinrich IV., Stadtherr von Fritzlar, empfängt Matilde di Canossa, seine Cousine aus Norditalien. Und auch sein Sohn, Heinrich V., ist in der Stadt. Zu seinem Gefolge gehören unter anderem seine Ehefrau Maud of England sowie deren guter Freund William de Mohun of Dunster, seines Zeichens Earl of Somerset, einer Grafschaft im Südwesten Englands. Warum diese Herrschaften, die zugegebenermaßen schon einige Jahrhunderte verstorben sind, im August in Fritzlar verweilen, liegt auf der Hand: es ist wieder Kaiserfest. Der große Mittelaltermarkt im Herzen der fast 1300 Jahre alten Stadt lockt alle zwei Jahre Besucher aus nah und fern an die Eder und wird auch in diesem Jahr wieder für eine gut gefüllte Stadt sorgen. Da Fritzlar zwei Städtepartnerschaften hat (zum einen mit Casina, in der Emilia Romagna nahe Parma gelegen, zum anderen mit Burnham-on-Sea / Highbridge, im Südwesten Englands gelegen), bekommen die Fritzlarer Herrschaften Besuch aus den Partnergemeinden. Während die Freunde aus Casina bisher jedem Kaiserfest beiwohnten, wird der Besuch der Freunde aus dem Vereinigten Königreich anlässlich des Mittelaltermarktes seine Premiere feiern. Zelebriert und aufgeführt wird dies mit einem Schauspiel, bei dem Heinrich IV. als Kaiser von Deutschland und Stadtherr von Fritzlar den Besuch feierlich in Empfang nimmt.

Beginn des Mittelaltermarktes ist am Freitag, den 19. August, um 13 Uhr. Der Festumzug von der Allee hin zum Marktplatz beginnt um 18.30 Uhr. Gewandete Besucher dürfen diesen Umzug gerne mit begleiten. Auf dem Marktplatz angekommen werden Susanne Ebel, die neue Geschäftsführerin des Stadtmarketing Fritzlar e.V., und Hartmut Spogat, Bürgermeister der Dom- und Kaiserstadt, das Fest um 19 Uhr offiziell eröffnen. Im Anschluss daran nimmt Kaiser Heinrich IV. samt Gefolge seinen Besuch in Empfang.

An diese Zeremonie schließt sich ein Wochenende voller Mystik und Spannung an. Die vielen Stände mit mittelalterlichen Waren, Speisen und Getränken, aber auch Unterhaltung mit Gaukelei, Musik, Schauspiel und historischen Spielen bieten den Besuchern viele Möglichkeiten, in die frühere Zeit einzutauchen: ob Tavernen mit Met, Bier und Whisky, Essensstände mit Flammkuchen, Gegrilltem, Stockbrot oder Hanffladen, Händler mit Gewandungen und Zubehör, Kinderritterspielzeug, mystischen Figuren und Schmuck oder aber die vielen unterschiedlichen Künstler wie Minnesänger, Spielleute oder Gaukler – beim Kaiserfest in Fritzlar kann man das Mittelalter sehr authentisch erleben. Einzig und allein Dinge wie Toiletten mit fließendem Wasser, unabdingbarem Strom wie zum Beispiel bei Straßenlaternen, welche bei Dunkelheit aus Sicherheitsgründen angeschaltet sein müssen, oder aber bei Kühlanlagen, sowie der Bezahlung der Waren in Euro erinnern daran, dass wir real im 21. Jahrhundert leben. Letzteres jedoch findet auch seinen Meister: die Stadtführergilde präsentiert in der Nähe des Rathauses nicht nur seine mittelalterlich gewandeten Stadtführerinnen und Stadtführer, sondern auch eine historische Münzpräge, bei der man eine frisch geprägte Münze als Andenken mit nach Hause nehmen kann.

Apropos Gewandungen: die Veranstalter freuen sich sehr, wenn möglichst viele Gäste das Fest ebenfalls gewandet besuchen. Sollte man mittelalterliche Waffen wie Schwerter bei sich tragen, so besteht die Vorgabe, dass diese stumpf und unscharf sind. Ansonsten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Das allgemeine mittelalterliche Leben aus den unterschiedlichsten Epochen präsentieren vier Lagergruppen: Duo Rota, die Fahrende Gilde zu Tauna, stellt mit Zelten, Gewandungen, einer Schauküche und historischen Spielen das Leben im 10./11. Jahrhundert dar. Der Verein Historisches Fechten Nordhessen e.V. zeigt das Spätmittelalter des 15. Jahrhunderts und führt zudem am Samstag und Sonntag die Fechtkunst mit verschiedenen Darbietungen vor. Am Grauen Turm lässt sich die Burgunder Ritterschar nieder: im größten Lager des Festes gibt es neben den Zelten und Gewandungen auch eine Waffenschau mit Schwertern und Kanone, verschiedene Ritterrüstungen, eine Schauküche und vieles mehr zu bestaunen. Diese Gruppe zeigt sich auch verantwortlich für die Dekoration der Stadtmauer, wenn diese entlang der Allee mit historischen Fahnen bestückt ist. Und wie schon in den Jahren zuvor hat auch in 2016 der Fritzlarer Verein Vergessene Welten e.V. auf dem Museumshof und im angrenzenden Garten des Patrizierhauses seine Zelte aufgeschlagen. Im Museumskeller kann man im Dungeon die gruselige Seite des Mittelalters erleben.

Eine ähnlich schaurige Seite des Mittelalters zeigt das Szenenschauspiel mit Radolf dem Henker, wenn dieser darstellt, was früher passierte, wenn man sich nicht an die Regeln des bürgerlichen Lebens hielt. Dieses Schauspiel findet am Freitag und Samstag am Rathaus statt.

Mehr mit Frohsinn, aber dennoch mit der Mystik und Spannung der „dunklen Jahrhunderte“ geht es bei den Gauklern und Spielleuten zu, die den Markt an den verschiedenen Tavernen und Spielflächen bespaßen: Minnesänger Holger Schäfer, mittlerweile zum Inventar des Kaiserfestes gehörend, begeistert mit seinen Liedern und Geschichten stets seine Zuhörer. Als besonderes Highlight dieses tollen Musikers darf zweifelsohne der Samstagabend hervorgehoben werden: um 22 Uhr, wenn die Dunkelheit Einzug gehalten hat, spielt Schäfer seine Lieder vor der wohl tollsten Kulisse des Festes, dem historischen Marktplatz. Das leichte Plätschern des Brunnens, das unvergleichliche Ambiente mit den vielen Fachwerkhäusern, seine Harfe und seine tolle Stimme werden in einen Einklang gebracht, der seinesgleichen sucht. Musikalisch in nichts nach stehen die Spielleute von Musica Vulgaris. Auch sie gehören zum Kaiserfest wie der Dom zu Fritzlar. Mit ihren Tavernenliedern wissen sie auf unterschiedlichen historischen Instrumenten ihr Publikum heiter zu stimmen und sorgen gerne für den ein oder anderen Lacher. Die Kostüme von Nashoch Himilsanc sind immer wieder eine Augenweide - gepaart mit der Musik auf den verschiedensten Instrumenten sorgt er bei Groß und Klein für Erstaunen. Die Rottenfänger spielen die typisch mittelalterliche Tavernenmusik und werden wie auch die Spielleute Gugelhupf das Publikum unterhalten und zum Tanze animieren. In den Tönen etwas ruhiger geht es bei Filena von der Frühlingsaue zu. Bei den Liedern der Bardensängerin darf geträumt und in Erinnerungen geschwelgt werden. Bei der großen Falkner-Schau der Falknerei Eulenhof zeigen verschiedene Greifvögel Ihr Können, Wissenswertes über die Könige der Lüfte wird erklärt. Das kleinste Holzriesenrad der Welt und verschiedene historische Spiele sorgen für beste Unterhaltung auf dem Marktplatz. Die Kräuter- und Räucherhexen begeben sich auf einen Fußmarsch über das Gelände und werden die Gäste mit ihren Erzählungen bestens unterhalten. Dass auch im Mittelalter viel gelacht wurde, zeigt Frank der Gaukler. Er weiß sein Publikum köstlich zu amüsieren, wenn er mit Diabolos jongliert, seine Späße mit dem Publikum treibt und schlussendlich unter Beweis stellt, dass der „Gefällt mir“-Button mitnichten eine Erfindung von Facebook ist – Augenzwinkern inklusive. Etwas härter geht es bei der Burgunder Ritterschaft zu: mit Schaukämpfen (zu später Stunde auch mit Feuer) wird gezeigt, wie früher Mann gegen Mann gekämpft wurde. Und wenn es Nacht wird über Friedeslar und Filena Feuerdings ihren Feuertanz aufführt, spielen Eleganz und Mystik mit einher. Am Sonntagnachmittag wird Kaiser Heinrich IV. seinen Besuch verabschieden und im Rahmen eines weiteren Festumzuges aus der Stadt begleiten.

Auf einem Mittelaltermarkt darf auch das historische Handwerk nicht fehlen. Wie wurden Seile gedreht? Gab es auch im Mittelalter schon Bonbons? Wie sahen die Frisuren damals aus? Wie wurde früher Geschirr hergestellt? All dies zeigen verschiedene Handwerker an Ihren Ständen. Schmieden, Spinnen, Gürtel knüpfen, Töpfern, Nassfilzen, Drechseln, Körperbemalung mit Galltinte, Speckstein-Werkstatt, Zinngießerei und vieles mehr werden präsentiert.

Und auch für die kleinen Gäste sind Attraktionen auf dem Kaiserfest zu finden: das große Kinderritterturnier, ein Wasserspielmobil, Wissenswertes über Bienen & Honig, Gewandungen und Zubehör für den kleinen Ritter und das kleine Burgfräulein, eine Kinderschmiede und historische Spiele auch für Kinder bieten sich in den drei Tagen an.

Die Marktzeiten sind am Freitag von 13 bis 23 Uhr, am Samstag von 11 bis 23 Uhr und am Sonntag von 12 bis 19 Uhr. Von 12 bis 18 Uhr erwarten die Händler und Gastronomen der Innenstadt im Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntages die Gäste.

Bereits am Donnerstag, den 18. August, kann man im Rahmen von zwei externen Veranstaltungen schon mal etwas Kaiserfest-Luft schnuppern. Im Rahmen einer historischen Führung zeigt und erklärt Anna Hutter alles Wissenswerte über Kräuter. Treffpunkt dafür ist um 16 Uhr am Schwimmbad in der Ederaue. Anmeldungen hierfür sind erforderlich und können unter 05622/916574 getätigt werden. Pro Person kostet diese Führung 9,00 €.

In der Buchhandlung DomBuch Vockeroth am Marktplatz halten Anja Zimmer und Annette Heßler (beide auch mit jeweils einem Stand auf dem Fest vertreten) um 20 Uhr eine Lesung mit dem Titel „Ein Paradies, gebaut auf Sand – Das Leben der Herzogin Elisabeth zu Sachsen“. Der Eintritt kostet hier 8,00 € und der Einlass erfolgt ab 19 Uhr.

Flyer für das Fest liegen in den Geschäften der Innenstadt aus und sind sowohl in der Fritzlarer Touristinfo (Zwischen den Krämen 5) als auch den Touristinfos und Bürgerbüros der umliegenden Städte und Gemeinden erhältlich.

Weitere Infos wie Standpläne und teilnehmende Händler und Gastronomen sind auf der Website www.kaiserfest-fritzlar.de zu finden.




Dauerregen verhagelt Bilanz des Mittelaltermarktes in Ebernburg

   


  Von Beate Vogt-Gladigau

BAD MÜNSTER AM STEIN-EBERNBURG - Bis Samstagabend war der Besucherandrang für den Mittelaltermarkt in Ebernburg „gut bis sehr gut“, so Frank Kaldenbach. Aber der Dauerregen, der dann bis in den Sonntagvormittag einsetzte, vermieste die Bilanz, die jetzt vorliegt. „Wir haben die 20 000 Besucher nicht erreicht“, registrierte der Veranstaltungsleiter und Chef der Tourist-Info nüchtern. Auch wenn sich das Wetter besserte, je mehr der Uhrzeiger weiterrückte – am Frühstückstisch waren dann mitunter schon andere Pläne geschmiedet worden, deren Ziel nicht die Freiluftveranstaltung im Flecken Ebernburg war.

Einfluss hatte sicherlich auch eine neue mittelalterliche Veranstaltung in Rüdesheim am Rhein, ausgerechnet eine Woche nach dem Spectaculum am Rotenfels. „Die klaute uns wohl Gäste aus dem ganzen Rheingau“, vermutet Kaldenbach. „Die Konkurrenz nimmt zu und kommt dichter heran.“ Denn seit vergangenem Jahr gibt es auch ein Mittelalter-Event in Birkenfeld.

Selbst wenn der Besucherzustrom bei der 30. Auflage der Ebernburger Zeitreise ins Mittelalter nicht mit den Zahlen der Vorjahre (2015 waren es rund 25 000) mithalten konnte, das Angebotskonzept für den mittelalterlichen Markt stimmt. „Viele fanden den Programm-Mix sehr gut“, hatte Kaldenbach erfahren. Besonderes Lob erhielt er dafür, dass jeden Tag neue Programmpunkte angeboten wurden, etwa bei den Musikgruppen. Auch unter den Handwerkern konnten neue Mitstreiter gewonnen werden. Etwa der sehr seltene Beruf des Birkenlederers war vertreten und weckte Interesse.

Positiv erstaunt war Kaldenbach, dass die Feuershow mit dem „Duo Jomamakü“ am Samstag Abend trotz strömenden Regens so gut besucht war. Das Duo habe die Zuschauer dann mit einer Top-Leistung verwöhnt. Der Pestzug allerdings litt unter den Wetterverhältnissen und fand nicht die gewünschte Beachtung. Das Konzert mit der Gruppe „Koenix“ aus der Schweiz eineinhalb Stunden zuvor aber hatte weit über 400 Zuhörer angelockt, die locker den Treppen-Weg zur Hauptbühne meisterten. Mit Blick auf die Mittelalter-Band „Koenix“ unterstrich Kaldenbach auch den positiven Aspekt der Auslagerung der Bühne auf den Bolzplatz an der Burg. Denn der Auftritt, der hervorragend ankam, wie Kaldenbach wusste, konnte nur realisiert werden, da die Bühne über einen Seitenweg während der Veranstaltung anfahrbar war, um Geräte aufzubauen.

Ein wahrer Andrang herrschte bei den Shows mit Eulen und Greifvögeln von Stefan und Tatjana Kosfeld von der Falknerei Eulenhof. Besonders die 18-Uhr-Vorstellungen waren „stramm belegt“, so Kaldenbach, und niemand hatte das Fitnesstraining über die 141 Stufen des Fritz-Göbel-Weges bergan zur Burg bereut. Der Erweiterung des Marktes Richtung Burg konnten aber auch diejenigen Besucher etwas Angenehmes abgewinnen, die etwas Ruhe vom Trubel des Marktes suchten oder chillen wollten. Dafür waren extra Bänke aufgestellt worden.

Lob für Mitarbeiter des städtischen Bauhofes

Kaldenbach nahm auch Stellung zum neuen Sicherheitskonzept, das nicht nur Freunde fand. Berücksichtigt wurden dabei Aspekte, die den Brandschutz, die Rettungswege und einen Abbruch bei Unwetter berücksichtigten. Der Veranstaltungschef sagt den Mitarbeitern des städtischen Bauhofes ein großes Dankeschön, die „sehr kompetent, umtriebig und engagiert“ die Umsetzung des Konzeptes ermöglichten, aber auch die stark ausgetretene und rutschige Trasse in der Böschung an der Turnierwiese durch eine Treppe ersetzten oder die Treppe hoch zur Hauptbühne ausleuchteten.

Froh sind die Organisatoren aber auch, dass die Sparkasse Rhein-Nahe ihnen die Räumlichkeiten der früheren Filiale gegenüber des Haupteingangs zum Markt kostenlos als zentral gelegenes Büro zur Verfügung stellten.


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